Alles GeschmackssacheDie Lebensmittelindustrie ist nicht zu beneiden. Ständig muss sie neue Kreationen entwerfen, damit der Kunde beim konsumieren nicht einschläft.Besonders die Genussmittel sind heutzutage sehr raffiniert. Da versprechen die Namen einem Geschmackserlebnisse, die man nicht für möglich hält. Am besten illustrieren dies ein paar Beispiele aus dem bunten Supermarktzoo:
Auch nicht zum Verzehr geeignete Lebensmittel werden lecker aromatisiert:
Dann gibt es auch Produkte, die vorgeben, nach einer ganz anderen Art von Produkt zu schmecken. Auch hier ein paar Beispiele:
Wie soll das bitte gehen? Schmeckt ein Himbeerjoghurt-Eis nicht einfach nach ... Himbeere? Von den anderen Beispielen gar nicht zu reden!Nicht nur zubereiteten Desserts soll nun aber der Geschmack eines völlig anderen Dings aufgezwungen werden, nein, selbst das unschuldige Obst muss jetzt dran glauben. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten können Eltern ihren wählerischen Kindern nun Äpfel mit Weintraubengeschmack anbieten: Den "Grapple"Den Vogel schießen meiner Meinung nach aber diejenigen Produkte ab, die nach anderen konkreten Produkten zu schmecken vorgeben, die ihrerseits eine Geschmacksrichtung haben:
Da fragt man sich, wie hoch sich diese Geschmackspyramide bauen, oder wie tief man diese Geschmacksvererberei verschachteln kann. Wird es in Zukunft "McFlurry Geschmacksrichtung Milka Almighurt Pringles Tiramisu" geben? Also ein Eis, dass nach der Schokolade mit der Geschmacksrichtung desjenigen Joghurts schmeckt, der das Aroma von Tiramisu-Chips trägt?Die Kaugummischmiede Wrigley's (lustige Wortkreation, was?) führt im Internet schon Umfragen durch, um nicht in unnötig gefährliche Geschmackswagnisse investieren zu müssen: Wrigley's Umfrage |
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